Filipe USTM _ WhatsApp Image 2021-06-18 at 16.29.27
WhatsApp Image 2017-11-16 at 21.44.02
WhatsApp Image 2017-08-09 at 12.33.07
IRCA CasAbierta Image 2021-06-19 at 03.45.22 (1)
selfiecamera_2017-08-30-16-24-49-334
IRCA CasAbierta Image 2021-06-19 at 03.45.22
WhatsApp Image 2018-01-22 at 13.34.59(3)

Ein Regenbogen-Netzwerk aufbauen

In unserer Mission, LGBT Menschen an den Orten auf der Welt beizustehen, wo ihr Leben besonders schwierig ist und wo sie ausserordentlicher Homophobie ausgesetzt sind, haben wir ein paar wichtige Schritte nach vorne gemacht, indem wir Kontakte in zusätzliche Länder aufbauen und festigen konnten.

 

Uganda, Jamaika, Honduras, El Salvador und Guatemala sind ein paar der homophobsten Länder der Welt. Schwule, Lesben und Trans—Menschen werden verachtet‚ verfolgt und oft auch verletzt, zusammengeschlagen oder sogar umgebracht. Sie leben in Gesellschaften, die nicht nur keinen Schutz bieten, sondern in denen Homophobie durch Politik und Kirchen vorsätzlich angestachelt wird. Ein für uns unvorstellbarer Alltag, der für LGBT Menschen an diesen Orten eine immerwährende Realität ist. 

 

Viele von ihnen versuchen aus ihrer Heimat zu fliehen. Aber wohin? Grenzen sind geschlossen und illegale Fluchtwege oft lebensgefährlich. Nur ganz wenige Individuen schaffen es, in sichere Länder zu gelangen, wo sie humanitäres Asyl beantragen können. Was aber geschieht mit den anderen? Was mit denen, die keine Chance haben, jemals ein Visum zu bekommen, die kaum genug zum Überleben haben, geschweige denn Geld für eine Reise. Unser Einsatz soll denen zugutekommen, die nicht fliehen können und ums Überleben kämpfen müssen unter schrecklichen Umständen.  

 

Ausserdem stellt die Corona-Pandemie auch uns auf die Probe, denn gerade diejenigen Menschen, mit denen wir in Kontakt stehen und die wir unterstützen, sind ganz besonders schlimm betroffen. Sie verlieren teils über Nacht ihre Einkünfte, weil sie unter Androhung von Polizeigewalt ihr Zuhause plötzlich nicht verlassen dürfen. Andere verlieren ihr Zuhause, weil sie nichts mehr verdienen.

 

Dank unserer persönlichen Kontakte und den bestehenden Vertrauensverhältnissen können wir da Nothilfe leisten, indem wir unkompliziert Geld überweisen, in der Gewissheit, dass es vollumfänglich und den konkreten Bedürfnissen vor Ort entsprechend verwendet wird für Nahrungsmittel, für Miete, für Medikamente und so weiter.

 

Vor allem aber haben wir erkannt, dass nachhaltige Hilfe für LGBT Menschen, die in homophoben Gesellschaften leben müssen, darin besteht, ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen. Das Erlernen von schulischem Wissen und praktischen, beruflichen Fähigkeiten stärkt das individuelle Selbstwertgefühl und ermöglicht wirtschaftliche Unabhängigkeit. So kann eine LGBT Gemeinschaft unter sich ein starkes soziales Netzwerk aufbauen. Und dies wiederum ist der Schlüssel zu Erfolg und einem Grundgefühl von Frieden und Zugehörigkeit auch innerhalb eines feindseligen Umfelds.

RAINBOW SUPPORT NETWORK

Ein Hilfs- und Unterstützungsnetzwerk für homosexuelle, bisexuelle und transgender Menschen an denjenigen Orten auf der Welt, wo ihnen Diskriminierung, Gefängnis, Folter oder sogar der Tod droht.